Die Verpflichtung des Scharia-konformen Hijab: Zwischen der Endgültigkeit des Textes und den Behauptungen des Dissenses

Das Versäumnis, den rechtmäßigen Hijab zu tragen, gilt als große Sünde; doch das Vergehen, das dies bei weitem übertrifft, ist die Leugnung seiner göttlichen Verpflichtung oder die Behauptung, es sei eine bloße Meinungsverschiedenheit. Die Beweise aus dem Koran, der Sunna und dem Konsens der Umma (Idschma') bestätigen die Pflicht des Hijab, und in der gesamten Geschichte des Islam ist kein anerkannter Gelehrter bekannt, der eine andere Auffassung vertrat.
Beweise aus dem Heiligen Koran
Der göttliche Befehl erging ausdrücklich in der Offenbarung, wo Allah, der Erhabene, sagt:
{...und sie sollen ihre Kopftücher über ihre Brustschlitze schlagen}
Sure An-Nur, Vers 31.
Ebenso richtete der Erhabene das Wort an Seinen edlen Propheten und an die Frauen der Gläubigen insgesamt und sprach:
{O Prophet, sag deinen Gattinnen und deinen Töchtern und den Frauen der Gläubigen, sie sollen etwas von ihrem Überwurfgewand über sich ziehen}
Sure Al-Ahzab, Vers 59. Dies ist ein allgemeiner göttlicher Befehl an jede muslimische Frau zur Bedeckung und zum Hijab.
Die Bedeutung der prophetischen Sunna
Die Angelegenheit beschränkt sich nicht auf die koranischen Texte; vielmehr bestätigte die prophetische Sunna dieses Prinzip in Momenten des Treueeids und der Verpflichtung. Als Umaima bint Ruqaiqa zum Propheten (Allahs Segen und Friede auf ihm) kam, um ihm den Treueeid auf den Islam zu leisten, nahm er ihren Eid auf die Grundlagen der Religion und die edlen Charaktereigenschaften ab, darunter:
(Er nahm ihren Eid ab, dass sie Allah nichts beigesellen, nicht stehlen, keine Unzucht begehen und sich nicht zur Schau stellen wie in der Zeit der Unwissenheit [Dschahiliyya]).
Die Warnung vor den Anhängern der Irreführung, die versuchen, die religiösen Konstanten zu verwässern, ist eine Pflicht der Stunde, um den Glauben zu schützen und das Jenseits vor den Folgen der Zurschaustellung und der Versuchung zu bewahren.