Die Verfälschung historischer Fakten über die Al-Aqsa-Moschee: Widerlegung ideologischer Pläne

Von
Dr. Haitham Talaat
Wer die zeitgenössische intellektuelle Landschaft betrachtet, bemerkt systematische Versuche von Forschungs- und Ideologiekreisen innerhalb des zionistischen Gebildes, allen voran die sogenannte Arbeitsgruppe unter der Leitung von Mordechai Kedar; diese zielen primär darauf ab, den Glauben der Muslime an die Heiligkeit der gesegneten Al-Aqsa-Moschee und ihre geografische Lage in Jerusalem (Bait al-Maqdis) zu erschüttern.
Der strategische Zweck dieser historischen Infragestellungen besteht darin, die islamische Ummah von ihrem zentralen Anliegen zu trennen und den intellektuellen sowie psychologischen Weg für Verdrängungsprojekte zu ebnen, die den Bau des vermeintlichen Tempels auf den Ruinen der Al-Aqsa-Moschee anstreben. Dies geschieht durch haltlose Behauptungen, wonach die in den religiösen Texten erwähnte Moschee nicht diejenige sei, die sich heute in Jerusalem befindet.
Die Schnittmenge zwischen atheistischem Diskurs und externen Agenden
Es ist bemerkenswert, dass diese Behauptungen nicht an den Grenzen orientalistischer oder zionistischer Kreise haltgemacht haben. Vielmehr wurden sie seit Jahren von einigen Anhängern atheistischer Strömungen in der islamischen Welt aufgegriffen, die diese Thesen wiederholten und vermarkteten, um islamische Grundfesten zu untergraben – sei es aus engstirnigen Interessen oder im Streben nach Gunst bei jenen Kreisen.
Daher obliegt es den Gelehrten und den Bewussten, diesen weitreichenden Agenden Aufmerksamkeit zu schenken und zu erkennen, dass die Infragestellung der heiligen Geografie kein bloßer intellektueller Luxus oder eine rein historische Untersuchung ist, sondern ein wesentlicher Bestandteil des Kampfes um Bewusstsein und Identität, der auf unsere Existenz und unsere Heiligtümer abzielt.