Von „Takween“ zu „Mujtama“: Eine Analyse der Bestrebungen zur Verzerrung religiöser Konstanten

Am 4. Mai wurde im intellektuellen Diskurs die Gründung des Zentrums Takween bekannt gegeben – der erste offene und direkte Versuch, die Grundfesten des Islam zu erschüttern. Trotz des Rückzugs dieser Entität angesichts des öffentlichen Bewusstseins und intellektueller Gegenkampagnen haben die Versuche nicht aufgehört. Vielmehr haben sie sich über neue Fassaden reproduziert, darunter der sogenannte Kanal Mujtama, der seine Agenda durch intensive Werbekampagnen zu fördern begann.
Die Säulen des neuen revisionistischen Diskurses
Die von diesem Projekt verbreiteten Botschaften konzentrieren sich auf mehrere gefährliche Säulen, die darauf abzielen, das erkenntnistheoretische und gesetzgeberische Gebäude der Religion abzubauen, darunter insbesondere:
Die Leugnung des legislativen Wertes der Sunna des Propheten und der Versuch, sie vom islamischen System zu isolieren.
Die Unterwerfung des koranischen Textes unter willkürliche sprachliche Interpretationen, die die gottesdienstlichen Handlungen ihres Inhalts berauben, wie etwa die Umwandlung des Gebets (Salah) von einem Ritus mit spezifischer Form in ein bloßes allgemeines Bittgebet.
Die Förderung des Schirms der sogenannten Abrahamitischen Religion, die versucht, die Religionen unter dem Vorwand von Frieden und Gleichheit in eine einzige Form zu verschmelzen, was in Wahrheit eine hybride Mischung ist, der die Grundlagen des Islam fehlen.
Der Plan und die namensübergreifende Agenda
Was wir heute erleben, ist die Umsetzung eines Plans, für den enorme Budgets bereitgestellt wurden. Er zielt darauf ab, die Menschen in einen Zustand religiöser Orientierungslosigkeit zu führen, in dem der Islam zu einer bloßen Erscheinung ohne Kern wird. Dies steht im Einklang mit den prophetischen Warnungen vor Zeiten, in denen das Wissen so weit schwindet, dass man nicht mehr weiß, was Gebet oder Fasten ist.
Die religiöse und intellektuelle Pflicht gebietet uns vollkommene Wachsamkeit; Namen mögen sich ändern und Gesichter mögen wechseln, doch die Agenda bleibt in ihrem Angriff auf die Grundlagen des Glaubens beständig. Das öffentliche Bewusstsein, das die Falschheit früherer Projekte entlarven konnte, ist heute in der Lage, diese neuen Versuche durch wissenschaftliche Darlegung und methodische Widerlegung zu Fall zu bringen.