Die Realität der Energieheilung: Zwischen paganem Aberglauben und theologischer Irreleitung

Von
Dr. Haitham Talaat
In jüngster Zeit verbreitet sich das sogenannte "Heilen durch kosmische Energie" oder das "Aufladen der Chakren". Manche halten dies für eine Form der Alternativmedizin oder der modernen Physik, doch die wissenschaftliche und theologische Realität bestätigt, dass diese Praktiken keinen Bezug zur Physik haben. Vielmehr handelt es sich um heidnische Überzeugungen, die aus östlichen Philosophien und dem Hinduismus stammen.
Die ideologischen Wurzeln der Energie
Hindus glauben, dass die Gottheit im Universum in Form einer Energie präsent ist, die alle Wesen durchströmt – bekannt als die Lehre vom Panentheismus (Wahdat al-Wujud). Im islamischen Glauben hingegen ist Allah, gepriesen sei Er, von Seiner Schöpfung getrennt und über Seinem Thron erhoben; Er weilt in nichts von Seiner Schöpfung, und nichts von ihr weilt in Ihm. Hier zeigt sich der deutliche Widerspruch zwischen diesen Praktiken und dem Fundament des Tauhid (Monotheismus).
Ein Tor für satanische Einflüsse
Sitzungen der transzendentalen Meditation, völlige Stille sowie die Verwendung geometrischer Symbole und vager Beschwörungsformeln sind nichts anderes als Tore für satanische Einflüsse. Der Praktizierende glaubt, Heilung herbeizuführen, während er in Wirklichkeit seine Seele für Trugbilder und Wahnvorstellungen öffnet, die zu Besessenheit oder psychischen Störungen führen können.
Abschließend muss vor den Propagandisten dieser Irrlehren gewarnt werden; sie sind entweder Scharlatane, die von den Schmerzen und Illusionen der Menschen zehren, oder sie sind von der Brillanz falscher Terminologien getäuscht worden – eine dritte Möglichkeit gibt es nicht. Die Wahrheit ist klar, das Falsche ist verworren, und das Glaubensbekenntnis des Muslims ist sein kostbarster Besitz.