Der Einfluss wissenschaftlicher Inhalte für Kinder auf die Erschütterung des Glaubens: Das Programm „Al-Daheeh“ als Modell


Von
Dr. Haitham Talaat
Der Aufbau der mentalen Vorstellungen eines Kindes in seinen frühen Entwicklungsphasen stellt eine der kritischsten Fronten dar, die Eltern bewachen müssen. Die Inhalte, die ein Kind aufnimmt, sind nicht bloß flüchtige Informationen, sondern Bausteine, aus denen sein Glaubensfundament sowie seine Sicht auf das Universum und das Leben geformt werden.
Die Gefahr liegt in der Vermittlung wissenschaftlicher Inhalte, die eine materialistisch-atheistische Philosophie unter dem Deckmantel der Unterhaltung oder der Popularisierung der Wissenschaft transportieren. Dies lässt sich in jüngster Zeit in einigen Programmen für Jugendliche beobachten, die — ob direkt oder indirekt — darauf abzielen, Konzepte zu festigen, die mit den Grundlagen des Glaubens kollidieren, darunter:
Der Versuch, das Kind davon zu überzeugen, dass die Schöpfungsgeschichte im Edlen Koran keine historische Tatsache sei, und die Behauptung, der Ursprung des Menschen liege in der Evolution aus niederen Lebewesen, was die Besonderheit der Erschaffung Adams (Friede sei mit ihm) negiert.
Die Festigung der Vorstellung, dass Wunder relative Angelegenheiten seien, und die Leugnung der Existenz einer übernatürlichen göttlichen Macht, die dieses Universum lenkt.
Die Zuschreibung der im Universum beobachteten Vollkommenheit und Kreativität zu fiktiven Hypothesen wie dem "Multiversum", anstatt sie auf die Größe des Schöpfers und die Vollkommenheit Seiner Macht zurückzuführen.
Die Darstellung der empirischen Wissenschaft als Richter über die Religion, wobei spekulative Theorien als wahr akzeptiert und den definitiven Texten der Offenbarung vorgezogen werden.
Das Fernziel dieser medialen Praktiken ist es, das Vertrauen des Kindes zu gewinnen und eine emotionale Bindung zu ihm aufzubauen, sodass der Inhaltsanbieter in seinen Augen zum "Gefährten der Kindheit" wird. Dies erschwert es in der Zukunft, das Kind von der Hinfälligkeit oder Irreführung dieser Inhalte zu überzeugen, da sich eine psychologische Barriere bildet, die es daran hindert, Kritik an jenen Persönlichkeiten zu akzeptieren.
Daher obliegt es den Erziehern, vor Programmen zu warnen, die die Religion im Bewusstsein des Kindes in eine Sammlung alter Mythen verwandeln, und darauf zu achten, die Kinder mit den korrekten glaubensbezogenen und wissenschaftlichen Fakten zu verbinden, die weder mit der Fitrah (der natürlichen Veranlagung) noch mit der Offenbarung in Konflikt stehen.