Die Gefahren informeller Beziehungen und Wege zur religiösen Rechtschaffenheit

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Die Bewahrung von Religion und Ehre erfordert von jedem Muslim und jeder Muslimin äußerste Vorsicht vor dem Abgleiten in emotionale Beziehungen, denen der rechtliche und formelle Rahmen der Scharia fehlt. Was außerhalb der Grenzen des 'festen Bundes' (Mithaq Ghaliz) liegt, ist nichts als eine Auszehrung der Seele und ein Öffnen der Tore zur Versuchung (Fitna), die mit einem Blick beginnen und in verheerenden Folgen enden kann.
Die Verderbnis ungeordneter Beziehungen
Die schädlichen Folgen, die solche Beziehungen umgeben, sind vielfältig, darunter insbesondere:
Das Verfallen in verbotene Blicke und unzulässiges Alleinsein (Khalwa).
Die Verschwendung von Zeit und Mühe in nutzlosen Gesprächen, was zur Trägheit gegenüber gottesdienstlichen Handlungen führt.
Die Gefahr des Herzschmerzes und der Bindung an anderes als Allah, was den Diener von seinem höchsten Ziel ablenkt.
Die Wahrscheinlichkeit eines schrittweisen Abgleitens in schwere Sünden und reale Katastrophen, die Heime und die Ehre zerstören.
Ein Ruf zur Reue und Besserung
Die Tür zur Rückkehr zu Allah steht jedem offen, dessen Fuß ausgerutscht ist. Es ist die Pflicht, diese Beziehungen sofort abzubrechen, um den Glauben und die Seele zu schützen. Allah, der Segensreiche und Erhabene, sagt in Seiner weisen Offenbarung:
{Dann ist dein Herr gewiss zu jenen, die in Unwissenheit Böses taten und hierauf danach bereuten und Besserung herbeiführten – gewiss, dein Herr ist danach Allvergebend und Barmherzig.}
[Sure An-Nahl: 119]
Investition in die Offenbarung
Anstatt Stunden mit Gesprächen zu vergeuden, die Allah missfallen, sollte der Muslim seine Zeit in die Rezitation des Edlen Korans mit Bedacht investieren. Mögest du eine tägliche Lesung (Wird) von einem Teil (Juz) oder mehr festlegen, um die verlorene Zeit wiedergutzumachen, dein Herz zu reinigen und das Wohlgefallen des Allerbarmers zu erlangen.