Die Dualität des arabischen Säkularismus: Eine Analyse der Symbolik hinter der Schenkung des Kreuzes an Trump

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In einer Szene, die die enge Verflechtung zwischen religiöser Symbolik und politischer Entscheidung im Westen verkörpert, überreichte der griechische Erzbischof dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump ein symbolisches Geschenk: ein "Heiliges Kreuz", begleitet von einer unmissverständlichen Botschaft: "Mit diesem Kreuz wird Amerika unbesiegbar sein!".
Diese Szene stellt uns vor eine grundlegende Frage nach der Doppelmoral, die von den Verfechtern des Säkularismus in unserer arabischen Welt praktiziert wird. Während sie Tag und Nacht mit Parolen über die Trennung von Religion und Politik hausieren gehen und behaupten, dass die Vermischung des Heiligen mit dem Weltlichen die Ursache für Rückständigkeit und Konflikte sei, beobachten wir ihr beharrliches Schweigen angesichts solcher Praktiken in den großen westlichen Demokratien.
Dieser Vorfall entlarvt die Unaufrichtigkeit des arabisch-säkularen Diskurses, der die islamische Identität unter dem Deckmantel der "Zivilstaatlichkeit" angreift, während die Großmächte, die sie als Vorbild betrachten, keinen Anstoß daran nehmen, religiöse Symbole zur Stärkung ihrer nationalen Macht und internationalen Politik heranzuziehen.
Es ist eine Einladung zum Nachdenken darüber, wie Religion im öffentlichen Raum des Westens instrumentalisiert wird, und dies mit dem systematischen Angriff zu vergleichen, den einige arabische Intellektuelle gegen jedes Anzeichen von Religiosität in den Angelegenheiten der Umma führen.