Neugestaltung der intellektuellen Landkarte der Umma im Schatten der aktuellen Ereignisse

Wer die Folgen der großen Ereignisse betrachtet, die die zeitgenössische Realität seit dem 7. Oktober erschüttert haben, erkennt vollkommen, dass wir uns in einer entscheidenden historischen Phase befinden, in der die intellektuelle Landkarte der Welt neu gezeichnet wird. In dieser Ära sind Ideologien gestürzt, die einst als unumstößliche Wahrheiten vermarktet wurden, und Agenden wurden entlarvt, die sich lange hinter glänzenden Slogans verbargen, was uns vor eine große religiöse Verantwortung stellt.
Der Beitrag zur Verbreitung des Bewusstseins in dieser Phase der Geschichte der Umma gilt als eine Form des großen Dschihad. Zahlreiche abwegige Ideen haben in den vergangenen Jahren versucht, in den Körper der Umma einzudringen, allen voran Feminismus, Atheismus, Säkularismus und Liberalismus; heute ist der günstigste Zeitpunkt, um die Falschheit dieser Behauptungen aufzudecken und ihren moralischen sowie erkenntnistheoretischen Zerfall aufzuzeigen.
Der Kampf um das Bewusstsein geht heute vom zentralen Drehpunkt aus, nämlich der Korrektur des Tauhid und der Rückkehr der Umma zu ihrer reinen Quelle, als Antwort auf die göttliche Weisung zur Notwendigkeit einer Gruppe, die sich der Festigung von Wissen und Bewusstsein in der Umma widmet.
Und die Gläubigen sollen nicht alle ausziehen. Wenn doch von jeder Gruppe unter ihnen ein Teil auszöge, um sich in der Religion zu unterweisen und ihr Volk zu warnen, wenn sie zu ihnen zurückkehren, auf dass sie sich vorsehen mögen.
[Sure At-Tawba: 122]