Die Bewahrung des koranischen Textes und die Hinfälligkeit zeitgenössischer Verfälschungsversuche

Die gesamte islamische Ummah, von Osten bis Westen, besitzt keine Instanz – ungeachtet ihrer Macht –, die in der Lage wäre, auch nur einen einzigen Vers aus dem Buch Gottes, des Allmächtigen, außer Kraft zu setzen oder Seine Bestimmungen zu ändern. Dies liegt daran, dass der Islam frei von jeglichem System des Klerikalismus ist; kein Mensch hat Autorität über die Autorität der Offenbarung, und niemand besitzt die Vormundschaft über das Wort des Herrn der Welten.
Von hier aus richten wir unser Wort an jene Strömungen, die versuchen, an den feststehenden Grundlagen zu rütteln, sei es die Institution Takween oder die Anhänger der Shahrour-Strömung und jene, die ihrem Pfad der abweichenden modernistischen Lesarten folgen: Diese Religion ist die reine Religion Gottes, sie gehört niemandem, und Gott Selbst hat ihre Bewahrung und ihren Schutz garantiert.
Doch Gott will nichts anderes, als Sein Licht zu vollenden, auch wenn es den Ungläubigen zuwider ist.
Jeder Versuch, die Bedeutung der Verse zu verändern oder sie ihres wahren Inhalts zu berauben, auf den sich das Verständnis der Ummah geeinigt hat, ist ein Versuch, der zum kläglichen Scheitern verurteilt ist. Die islamische Ummah wird mit ihrem kollektiven Bewusstsein und ihren gefestigten Gelehrten diese Hindernisse mit Leichtigkeit überwinden; denn der Edle Koran bedarf niemanden, der ihn wie ein Schwacher verteidigt, sondern er ist das vorherrschende Buch, das zum Besten leitet und sich selbst über die Zeiten hinweg bewahrt.