Feminismus und die Verfälschung des Erfolgsbegriffs: Eine Analyse der Auslöschung von Weiblichkeit und der Auferlegung materialistischer Werte


Von
Dr. Haitham Talaat
Die zeitgenössische feministische Philosophie basiert auf einem fehlerhaften Erfolgsmaßstab, indem sie den Wert und die Leistung der Frau auf ihre Fähigkeit beschränkt, den Mann nachzuahmen und dieselben Pfade wie er zu beschreiten. Diese Tendenz stellt keinen Sieg für die Frau dar, wie oft propagiert wird, sondern ist in ihrem Kern ein Prozess der Auslöschung der Weiblichkeit. Sie zwingt die Frau dazu, materielle maskuline Werte anzunehmen, und suggeriert ihr, dass ihr Wesen erst dann vollkommen sei, wenn sie zu einer Kopie des Mannes wird.
Dieser Weg stellt eine gravierende Ungerechtigkeit gegenüber der Natur der Frau und ihrer psychischen Konstitution dar, da er sie in einen ständigen Konflikt mit ihrer Fitrah (natürlichen Veranlagung) bringt. In diesem Zusammenhang weist die Autorin Suzanne Venker darauf hin, dass der Feminismus den Frauen ein Leben voller Unglück beschert hat, und betont, dass frühere Generationen von Frauen vor der Dominanz dieser Ideologien glücklicher und psychisch stabiler waren.
Das Paradoxe daran ist, dass der Feminismus, der vorgibt, männliche Vorherrschaft zu bekämpfen, in Wirklichkeit die Anbetung materieller, mit dem Mann assoziierter Werte festigt und diese als einzigen Maßstab für Fortschritt aufzwingt, während er eine unterschwellige Feindseligkeit gegenüber dem Konzept der natürlichen Weiblichkeit und den komplementären Rollen in der Gesellschaft hegt.
Um dieses Thema aus einer fundierten schariatrechtlichen und philosophischen Perspektive zu vertiefen, empfehlen wir die Lektüre des Buches (Die Frau zwischen Islam und Atheismus), das diese Problematiken detailliert analysiert.