Esoterischer Atheismus und die Pläne zur Fälschung der islamischen Geschichte

Von
Dr. Haitham Talaat
Der Glaube, dass sich die Al-Aqsa-Moschee an einem anderen als ihrem bekannten Ort befinde – wie etwa die Behauptung, sie läge in Taif oder im Jemen – oder die Behauptung, dass die historischen Ereignisse der Kinder Israels im Jemen stattfanden, ist nicht bloß ein historischer Irrtum. Vielmehr handelt es sich um eine Form des esoterisch-gnostischen Atheismus (al-ilhad al-batini), der darauf abzielt, religiöse Konstanten zu untergraben.
Dieses abwegige Denken erstreckt sich bis hin zu Behauptungen, dass der Prophet Moses – Friede sei mit ihm – nicht von den Kindern Israels abstammte oder dass der im edlen Koran erwähnte Pharao nicht der bekannte Pharao des alten Ägyptens sei. All diese Thesen fallen in die Kategorie des esoterischen Atheismus, der die islamische Identität zu dekonstruieren versucht.
Agenden der Bewusstseinsfälschung
Es gibt intensive Bemühungen, die Ehrwürdigkeit der Al-Aqsa-Moschee in den Herzen der Muslime zu schwächen, um den Weg für den Bau des vermeintlichen Tempels auf ihren Ruinen zu ebnen. Innerhalb der zionistischen Entität existieren Arbeitsgruppen, angeführt von Personen wie Mordechai Kedar, die daran arbeiten, diese Gnosis unter zeitgenössischen Muslimen zu verbreiten.
Arabische Atheisten haben diese Agenden aufgegriffen und nutzen die Interessenüberschneidungen, um diese Unwahrheiten zu fördern. Besonders besorgniserregend ist das Auftreten von Akteuren, die sich hinter einem religiösen Erscheinungsbild tarnen, wie etwa verschleierte Frauen auf Social-Media-Plattformen wie TikTok, die dieses atheistische Gedankengut verbreiten und Millionen von Aufrufen erzielen. Dies macht ihre Gefahr aufgrund der visuellen und religiösen Täuschung, die sie praktizieren, umso verheerender für die Ummah.
Es gehört zu den vordringlichsten Da'wah-Projekten unserer Zeit, die Agenden dieses esoterischen Atheismus aufzudecken, seine Drahtzieher zu entlarven und das kollektive muslimische Bewusstsein vor diesen systematischen intellektuellen Infiltrationen zu schützen.